Mitten im Berliner Leben
Mitten in Berlin befindet sich der Stadtbezirk Berlin-Mitte, eine Großstadt mit rund 324.000 Einwohnern. Jeder Berlin-Besucher kommt hierher, Berlin-Mitte ist der Sitz der Regierung. Kiez und Großstadt sind hier manchmal nur wenige Meter voneinander entfernt. Die Bezirksbroschüre beschreibt das besondere Flair und führt durch den Bezirk im Herzen der Stadt.
Gehst Du weg? Kommst du an? Bleibst Du hier?
Wie sieht die Lebenswirklichkeit im Multi-Kulti-Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg aus, was bewegte und bewegt Menschen, ihre Heimat zu verlassen? 2010 erstmals durchgeführt, sollen die Veranstaltungswochen InterKreuzHain „eine Tradition des kulturellen Austauschs, der Diskussion und des produktiven Streits hervorbringen“, so Bezirksbürgermeister Franz Schulz.
Ein Schreibtisch, der verpflichtet
An ihrem Schreibtisch haben schon Ernst Reuter und Willi Brandt gesessen: Im einleitenden Interview der Broschüre berichtet Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, was sie trotz enger Haushalte erreichen will. Dazu gehört, dass Tempelhof-Schöneberg seinen Ruf als familienfreundlicher Bezirk ausbauen und für die vielen älteren Menschen im Bezirk die Lebensqualität bis ins hohe Alter sichern möchte.
Kinder- und familienfreundlich
Lichtenberg wächst: Der Bezirk zwischen City und Stadtrand profitiert vom Zuzug von Familien mit Kindern. Eine wichtige Aufgabe sieht Bürgermeister Andreas Geisel darin, die notwendige Infrastruktur dafür zu schaffen. Auf der anderen Seite steigt die Lebenserwartung. „Das bedeutet, dass wir Vorsorge treffen müssen, dass sich auch ältere Menschen in Lichtenberg wohl fühlen“, so Andreas Geisel.
Berlin-Touristen in die Altstadt locken
„Spandau … immer besser“ - den Slogan der Bezirksbroschüre versteht Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank vor allem als Ansporn. Er will den Bezirk schuldenfrei machen. Hier sollen 5.000 neue Wohnungen entstehen, und er möchte mehr Berlin-Touristen „in die schmucke Altstadt und zur Zitadelle locken mit ihren interessanten Ausstellungen und Veranstaltungen.“
Lichterfelder Bahnhofsgeschichte(n)
140 Jahre alt und denkmalgeschützt ist der Bahnhof Lichterfelde. Mit ihrer Zeichnung, dem Titel der Bezirksbroschüre, gewann die achtjährige Lunja Youett aus der 4. Klasse der Athene-Grundschule den vom Förderverein des Bahnhofes ausgeschriebenen Malwettbewerb. Der Förderverein kooperiert mit dem Bürgertreffpunkt im Bahnhof, der künftig auch generationsübergreifend wirken will.
Fachkräfte finden und binden
Die Zeiten, in denen gute Schüler keine Lehrstelle fanden, sind vorbei: So beschäftigte sich auch der 16. Wirtschaftstag Pankow mit dem prognostizierten Fachkräftemangel und dem Thema, wie Fachkräfte gefunden und an Unternehmen gebunden werden können. Viele Erfahrungen auch zur Ausbildung „als Chance, nicht als Last“ fürs Unternehmen, stellt die Publikation vor.



















