Wirtschaftsbroschüre
Marzahn-Hellersdorf 2009/2010



Der einst jüngste Bezirk Berlins, in dem innerhalb von zehn Jahren mehr als 100.000 Wohnungen errichtet worden waren, wandelt sich. Die Zahl der Kinder geht zurück, „in zehn, fünfzehn Jahren“, so Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle, „wird Marzahn-Hellersdorf der älteste Bezirk von Berlin sein. Der Bezirk stellt sich der Herausforderung - und die Wirtschaftsbroschüre berichtet darüber. Im Rahmen des Stadtumbaus Ost wurden Wohnungen und Gemeinschaftseinrichtungen abgerissen und rückgebaut, längst profitieren andere von den hier gemachten Erfahrungen und übernehmen Lösungen. Eigenheime schießen aus dem Boden. „Eine neue Dynamik ist entstanden… Wir geben dem Bezirk ein eigenes Gesicht, ganz bewusst mit ’Platte‘ und Siedlung – wirtschaftlich stark und lebenswert“, sagt die Bezirksbürgermeisterin.

„Über 16.000 Unternehmerinnen, Unternehmer und Gewerbetreibende beweisen, dass Marzahn-Hellersdorf attraktiv ist für Ideen und Konzepte aller Art“ stellt Wirtschaftsstadtrat Christian Gräff fest und berichtet im Interview über neueste Entwicklungen und Investitionen im größten Gewerbegebiet der Stadt und den entstehenden „Clean Tech Business Park“, der auf Bedürfnisse produzierender Unternehmen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien zugeschnitten sein wird. Unterstützung erhalten vorwiegend kleine und mittlere Unternehmen bei der Wirtschaftsförderung ZAK des Bezirksamtes. Jüngstes Kind des MHWK, des Marzahn Hellersdorfer Wirtschaftskreises ist der Unternehmerinnentreff, der künftig viermal jährlich stattfinden soll.

Die Publikation stellt nicht nur das Gewerbeareal und das größte Gewerbegebiet Berlins – Berlin eastside – vor mit seiner guten, heterogenen Mischung, sondern beleuchtet auch historische Entwicklungen mit dem Maschinenbau als Keimzelle der hiesigen Industrie. „Erdacht & gemacht“ heißt eine Ausstellung, die vom Kaulsdorfer Zuckererfinder Franz Carl Achard über den Biesdorfer Luftschiffbauer Karl Janisch zu Georg Knorr und Sergei Schilkin führt.

In der Publikation werden der Generationswechsel im Unternehmen thematisiert und die Vorteile betrieblicher Ausbildung sowie Möglichkeiten, Firmen und Bewerber „zueinander zu bringen“. Erfreulich für den Bezirk ist es, wenn sich Unternehmen sozial engagieren – hier ist von Mieterfesten und neu gestalteten Spielplätzen ebenso zu lesen wie vom Sommerkino mit „Kleinohrhasen“. Das Zentren- und Einzelhandelskonzept des Bezirkes stabilisiert die Struktur – und gibt Unternehmern Sicherheit für künftige Investitionen.

Das Projekt „Arbeit bis ins Alter“ will Lösungsansätze für die älter werdende Gesellschaft erarbeiten. Dabei geht es um Vermittlung älterer Arbeitssuchender, um die Sicherung bestehender Arbeitsplätze, aber auch um Strategien für ein lebenslanges Lernen. Einen direkten berufsbezogenen Wissenstransfer in die Praxis bieten übrigens auch Weiterbildungsangebote der Alice Salomon Hochschule Berlin an. Die Hochschule, die vor zehn Jahren in den Bezirk zog, ist hier angekommen und hat die Zahl der Studierenden von 1.300 auf 2.100 erhöhen können. Ausführlich wird Marzahn-Hellersdorf als moderner Gesundheitsstandort und aus touristischer Sicht vorgestellt, mit Fotos, die „30 Blicke – anders als gedacht“ präsentieren.

Die Wirtschaftsbroschüre, herausgegeben vom Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin in enger Zusammenarbeit mit der apercu Verlagsgesellschaft mbH und dem Marzahn-Hellersdorfer Wirtschaftskreis e. V., erscheint einer Auflage von 20.000 Exemplaren. Sie ist u. a. erhältlich beim Wirtschaftsamt und der Wirtschaftsförderung beim Bezirksamt, in den Bürgerämtern, beim Marzahn-Hellersdorfer Wirtschaftskreis e. V., bei Wohnungsbaugesellschaften und -genossenschaften und in großen Handelseinrichtungen. Gegen Einsendung von 1,45 € in Briefmarken kann sie auch bestellt werden bem apercu Verlag, Gubener Straße 47, 10243 Berlin, Tel. 29371-400. Kontakt: regina.hoffmann@verlag-apercu.de, Tel. (030) 297 732 920, www.verlag-apercu.de

Weiterführende Informationen von und für seine Kunden stellt der apercu Verlag auf der Internetplattform www.rundgang-berlin.de vor.