SeniorenJournal Tempelhof-Schöneberg 2011/2012

Kieznester bieten Halt



Wenn ein Partner oder Angehöriger Demenz hat, ist das für sein Umfeld oft schwer auszuhalten, werden Ruhepausen nötig, sind Inseln im Alltag gefragt. Da gibt es zum Beispiel die „Kieznester“ in Tempelhof. Hier werden Menschen mit dementiellen Erkrankungen oder Depressionen durch geschulte Ehrenamtliche in Kleinstgruppen betreut. Das SeniorenJournal stellt diese und weitere Unterstützungsmöglichkeiten, Wohn- und Pflegeangebote für Senioren im Bezirk vor.

 

An drei Tagen und fünf Orten kann gewählt werden – wie die Wahl der Seniorenvertretung in diesem Jahr vonstatten geht, wird ausführlich erklärt. Die Mitarbeit in dem Gremium ist eine Möglichkeit ehrenamtlichen Engagements, über viele weitere klärt das Ehrenamtsbüro auf. Wie viel Freude dieses Engagement bringt, erzählten Menschen wie Annette Lauterbach, die die Thomas-Dehler-Bibliothek mit vor der Schließung bewahrte und heute ein Team von 24 Ehrenamtlern betreut. Irmgard Frenzel (78) sei schon „ein bisschen mit ihrem Klub verheiratet“, scherzt ihr Mann. Seit 20 Jahren kümmert sich sie im Seniorenclub „Am Mühlenberg“ um alles, was rund um die Veranstaltungen anfällt. Beide erhielten jetzt mit vielen anderen Ehrenamtlichen die „Ehrenamtskarte“, verbunden mit dem Appell von Bezirksbürgermeister Ekkehard Band: „Bitte bleiben Sie bei der Stange!“

 

Das Seniorenjournal berichtet über Freizeit- und Sportangebote in Tempelhof-Schöneberg – von der Seniorenbetreuung des Bezirksamtes, in den Seniorenfreizeitstätten, Kirchengemeinden und Nachbarschaftstreffs. Es stellt die „Spukvilla“ am Friedensplatz, Museen im Bezirk und darunter die Polizeihistorische Sammlung am Platz an der Luftbrücke vor: Berliner Kripoarbeit zum Anfassen. Hier wird ein Rundgang durch acht Jahrhunderte Berliner Polizeigeschichte geboten. Die Broschüre gibt außerdem Gesundheitstipps, verweist auf Beratungs- und Hilfsangebote.

 

Das  SeniorenJournal Tempelhof-Schöneberg 2011/2012 ist kostenfrei an öffentlichen Orten im Bezirk, in Bürgerämtern, Bibliotheken, Seniorentreffs und Nachbarschaftszentren erhältlich.

 

Es kann auch gegen Einsendung von Briefmarken im Wert von 1,45 Euro direkt bei der apercu Verlagesgesellschaft Gubener Straße 47, 10243 Berlin, bezogen werden.