SeniorenJournal Lichtenberg 2011

Mitreden und mit verändern, seien Sie dabei!



Im November 2011 wird neu gewählt – die Seniorenvertretung des Bezirkes ruft schon jetzt alle Seniorinnen und Senioren auf zum „Mitreden und mit verändern – Seien Sie dabei!“ Wie der Bezirk auf demografische Erfordernisse reagiert, wie die einzelnen Ressorts Politik für Seniorinnen und Senioren machen, darüber geben die Stadträte in Statements Auskunft. Ausgangspunkt ist die Demografiedebatte im Bezirk, die mit einer Auftaktveranstaltung eingeleitet und in deren Ergebnis Arbeitsgruppen gebildet wurden. Auch hier ist die Mitwirkung aller Interessierten erwünscht.

 

Eine schöne „Reaktion“ auf die demografische Entwicklung sind gemeinsame Projekte verschiedener Generationen. Das Seniorenjournal berichtet über die Partnerschaft der Schule an der Malchower Aue und der Begegnungsstätte „Treff der fröhlichen Hechte“: Hier wurden Erinnerungen an die Einschulung ausgetauscht, wird sich gemeinsam in einer Line-Dance-Gruppe betätigt, werden Advent und Jahresauftakt zusammen gefeiert. Insbesondere für Alleinerziehende sind die Berliner Familienfreunde eine wichtige Hilfe – vermitteln sie doch Familien-Patenschaften zur gegenseitigen Bereicherung. Im Dialog sind auch Studierende der Hochschule für Sozialwesen und Seniorinnen und Senioren der Begegnungsstätte Hönower Straße.

 

Das Magazin berichtet über verschiedenste Freizeitaktivitäten von und mit Senioren etwa im Studio Bildende Kunst, der gar nicht so leicht zu findenden Villa der Kreativen in der John-Sieg-Straße 13. Mit vier Veranstaltungen startet die Seniorenuniversität Lichtenberg, sie finden jeweils an den vier Hochschulen des Bezirkes statt. Die Leserinnen und Leser werden wieder zu vielen Wettbewerben aufgefordert: Foto- und Poesiewettbewerb gehen in eine neue Runde, es gibt heimatkundliche Rätsel und ein Kreuzworträtsel zu lösen. Vorgestellt werden verschiedenste Sportangebote im Bezirk und ausführlich diskutiert das Thema Männergesundheit. „Was für ein Thema!?“, fragt Jürgen Steinbrück, Senior und Mitglied der Seniorenvertretung und stellt fest, dass es doch ein Thema ist. Manchmal kommen mit dem Alter seelische Krisen, erläutert Heilpraktikerin Simone Dreblow und Prof. Dr. Kratz erklärt im Interview Verhaltensauffälligkeiten bei Demenz. Die Broschüre gibt Tipps zur Mundhygiene und erklärt, warum das Hören ständig trainiert werden muss

 

Mit Stadtteilkarten, Adressen und Ansprechpartnern werden Angebote in den Kiezen vorgestellt. Die Publikation gibt Auskünfte zu verschiedensten Beratungsmöglichkeiten und zum Ausfüllen der Patientenverfügung. „Tapezieren oder streichen?“, das ist für manchen die Frage, in jedem Fall hebt eine helle, freundliche Umgebung die Stimmung. Die Publikation widmet sich dem Wohnen sowie Wohn- und Pflegemöglichkeiten im Alter.

 

Seniorinnen und Senioren finden im Journal Ansprechpartner im Bezirksamt und speziell für Senioren. Die Broschüre in einer Auflage von 30.000 Exemplaren ist kostenfrei erhältlich an öffentlichen Stellen des Bezirkes, u. a. in den Bürgerämtern, im Rathaus, in den Begegnungsstätten und beim Sozialamt, Fachbereich Soziale Dienste und Angebote. Gegen Einsendung von 1,45 Euro in Briefmarken kann sie beim apercu Verlag, Gubener Straße 47, 10243 Berlin bestellt werden.