Innovativ kreativ aktiv - Pankow 2010

„Boomtown im Norden“



„Pankow wächst in jeder Beziehung“ sagt Axel Hansen, Leiter des Büros für Wirtschaftsförderung im Bezirk und spricht von der „Boomtown im Norden“. Die Publikation „Pankow 2010 - innovativ kreativ aktiv“ zeigt einleitend und reich bebildert einen attraktiven Bezirk zu jeder Jahreszeit, in dessen Gewerbegebieten Ideen Realität werden (können).

So konnte entgegen dem Trend der Wirtschafts- und Finanzkrise etwa der Campus Berlin-Buch seine dynamische Entwicklung fortsetzen. Die Broschüre stellt Standorte und Unternehmen im Bezirk vor, die sich in den 20 Jahren Marktwirtschaft mit Mut und Risikobereitschaft entwickelt und behauptet haben. Stadträte des Bezirkes geben Auskunft, wie der Bezirk mit den knapp werdenden Gewerbeflächen umgeht und warum die Einführung der Parkraumbewirtschaftung in Prenzlauer Berg so wichtig war.

An den 18 Sekundarschulen im Bezirk sind jetzt alle Schulabschlüsse möglich, die Stadträtinnen legen dar, wie die neue Schulstruktur angenommen wird und welche Ziele die Ausbildungsoffensive des Bezirkes verfolgt. 140 Mitarbeiter und 22 Auszubildende gibt es bei Mercedöl in Wilhelmsruh, wo Ausbildung „nicht als Last, sondern als Chance“ begriffen wird.

Die Publikation stellt Straßenbau- und Stadtentwicklungsprojekte vor und Menschen, die in Prenzlauer Berg, Pankow und Weißensee zu Hause sind. In Weißensee entstand Berlins größte Schrägdach-Photovoltaikanlage, die mit sechs Blockheizkraftkwerken für die Mieter versorgt und den erzeugten Überschuss an Sonnenstrom ins Ortsnetz einspeist. Umfangreiche Sanierungen der Plattenbauten sind in Berlin-Buch geplant, wo eine Info-Box Bewohner und Besucher über anstehende Arbeiten informieren wird.

Der Bezirk ist ein bedeutender Kulturstandort, der Gästen und Bewohnern viel zu bieten hat. Die Kulturbrauerei gibt es ebenso seit 20 Jahren wie das Label Buschfunk, dass nicht nur mit Ostrock bis nach Amerika drang. Zwischen Prenzlauer Berg, Pankow und Weißensee gibt es viel kreativen Raum für Kunst und Kultur und inzwischen auch eine Anlaufstelle für Kreative – das CSC Pankow. Das Bildungszentrum am Antonplatz mit zehn Einrichtungen zieht ebenso Besucher an wie die Janusz-Korczak-Bibliothek im ehemaligen jüdischen Waisenhaus, die leistungsstärkste Bibliothek Berlins. Museumsverbund, Heimatvereine und Freundeskreise engagieren sich, Vergangenes zu erforschen und zu bewahren und zu vermitteln. Stadtrat Federlein gibt Auskunft zum neuen am PC nutzbaren Ausweis, die Broschüre beinhaltet dazu eine Zusammenstellung wichtiger Anlaufstellen im Bezirk und in Berlin.

Die Publikation ist kostenfrei an vielen Stellen im Bezirk, u. a. in den Bürgerämtern, bei der Wirtschaftsförderung, beim Wirtschaftskreis, in Bibliotheken und bei der Volkshochschule  sowie bei Unternehmen des Bezirkes erhältlich.  Die Broschüre kann aber auch gegen Einsendung von 1,45 Euro in Briefmarken bestellt werden beim apercu Verlag, Gubener Straße 47, 10243 Berlin.