Familienfreundlichkeit als Argument
Ob beim Wettbewerb um neue Arbeitskräfte oder dem Werben um neue Einwohnerinnen und Einwohner: Familienfreundlichkeit werde in immer mehr Bereichen zu einem ausschlaggebenden Argument, stellt Pankows Bezirksbürgermeister Matthias Köhne fest. Auch Schulstadträtin Lioba Zürn-Kasztantowicz weiß, „dass Pankow ein Familienbezirk ist“ und begrüßt ebenso wie Jugendstadträtin Christine Keil die Aktivitäten des Lokalen Bündnisses für Familie. Dieses Netzwerk aus Familien, Initiativen, Trägern und Verwaltung will vereint Pankow noch attraktiver für Familien machen. Gemeinsam mit der apercu Verlagsgesellschaft hat es den zweiten Familienwegweiser Pankow herausgegeben.
In der Publikation finden Kinder, Eltern, Großeltern und Familien viel Wissenswertes – von Notrufnummern und Kontaktstellen in Krisensituationen bis zu Ansprechpartnern rund um Geburt und Gesundheit, Anlaufstellen für Familien mit Kleinkindern, Adressen von Schulen und Bildungseinrichtungen, Informationen über Hilfen zur Erziehung. Es gibt spezielle Informationen für Menschen mit Behinderung und über Mehrgenerationenangebote im Bezirk. Umfangreich sind die Freizeit-, Sport-, Spiel- und Kulturangebote. Aber auch Wohnen, Einkauf und Gastlichkeit spielen eine Rolle – stets aus Sicht ihrer Familienfreundlichkeit. Der Familienwegweiser Pankow 2010/11 ist damit ein handliches, in die Handtasche passendes und umfangreiches Nachschlagewerk mit Adressen und Ansprechpartnern für Familien. Dazu gibt es viele Informationen – von Schreibabys bis zum Mutterschaftsgeld, von Elternzeit bis zum Kindschaftsrecht.
Die Publikation erschien in einer Auflage von 22.000 Exemplaren und wurde unterstützt durch das Sozialwissenschaftliche Forschungszentrum Berlin-Brandenburg, das mit dem Projekt und seinen engagierten Mitarbeitern die Daten recherchiert, aktualisiert und zusammengestellt hat, dem Jobcenter Pankow, das dieses Projekt ermöglicht hat und dem Bezirksamt.
Der Familienwegweiser ist kostenfrei erhältlich an öffentlichen Stellen des Bezirkes, u. a. im Rathaus, in den Bürgerämtern, Bibliotheken sowie in Familieneinrichtungen. Gegen Einsendung von 1,45 € in Briefmarken kann er bestellt werden bei der apercu Verlagsgesellschaft mbH, Gubener Straße 47. 10243 Berlin, Tel. 293 71-400.








