Pankow für Senioren und Vorruheständler 1/2008



Die Damen und Herren des Berliner Seniorentelefons arbeiten ehrenamtlich und bezirksübergreifend, aber ihr Büro befindet sich in Prenzlauer Berg. Sie bieten anonyme Lebenshilfe und feiern in diesem Jahr das 15-jährige Bestehen des Seniorentelefons. Das neue Seniorenjournal stellt ihre Tätigkeit ebenso vor wie die Arbeit der Koordinierungsstelle Rund ums Alter Pankow, die es auch seit 15 Jahren gibt. Spaß am Steppen haben die „Pankower Klapperlatschen“ bereits seit zehn Jahren, ebenso lang treffen sich Autoren vom Anfänger bis zum Profi bei SchreibArt e. V.

Immer für die Anliegen der Senioren ist die Seniorenvertretung da, die ein Seniorenforum mit ihrer AG Seniorenfreundlicher Handel zu diesem Thema vorbereitet. Im Ratgeberjournal finden Senioren und Vorruheständler Adressen und Ansprechpartner im Bezirk und immer wieder Möglichkeiten, sich ehrenamtlich zu betätigen. Das Bezirksamt startete einen Aufruf zu freiwilligem Engagement und stellt den FreiwilligenPass aus. In der Broschüre ist nachzulesen, wer ihn bekommen kann. „Zuschauen kann ich nicht“ sagt Waltraud Winkler, die manche von Stadt- und Schlossführungen, andere aus ihrer Arbeit in der Sozialkommission kennen. Zum 10. Todestag wird der Querdenker, Schreiber und Büchersammler Jürgen Kuczynski vorgestellt. Nach schwerer Krankheit starb im November auch Willy Manns, der eine sehr informative Webseite schuf: www.ansichtskarten-pankow.de. Die Publikation enthält einen umfangreichen Veranstaltungskalender, dazu verschiedenste Angebote von Freizeit- und Kulturmöglichkeiten in den Begegnungstätten, Kirchengemeinden und Sportvereinen. Es wird vom Nachtcafè in der Kirchengemeinde Herz Jesu berichtet und von Begegnungen im Kieztreff der Oase Pankow e. V. Spannend ist auch zu lesen, wie „Leofinow und die Flotte Lotte“ Menschen mit Demenz mit einer „Lach-Therapie“ Freude bereiten. Die Publikation informiert über das Wohnen im Alter – von Seniorenwohnungen bis zur ambulanten und stationären Pflege. Im Zentrum für Gesundheitssport halten sich viele ebenso fit wie vielleicht bald auf dem gerade entstehenden Seniorenspielplatz. Im Seniorenjournal wurden die vielen Stellen im Bezirk zusammengestellt, an denen Beratung und Hilfe geboten wird vom Netzwerk im Alter Pankow e. V. bis zur Betreuungsbehörde, von Angeboten für Behinderte bis zum Ambulanten Hospizdienst in Niederschönhausen.

Die Publikation ist kostenfrei, sie liegt in öffentlichen Einrichtungen des Bezirkes wie den Bürgerämtern, Bibliotheken, in der Volkshochschule oder den Begegnungsstätten aus. Sie kann auch beim apercu Verlag, Gubener Straße 47, 10243 Berlin, Tel. 29371-400 kostenfrei abgeholt bzw. gegen Einsendung von 1,45 Euro in Briefmarken bestellt werden.