SeniorenJournal Pankow 2010/11

„Naturnah heißt nicht verwildert“



„Naturnahe Bewirtschaftung des Bodens“ ist das Ziel der Gruppe, die sich monatlich um Karla Pauliege beim Naturschutzbund Landesverband Berlin in der Wollankstraße 4 trifft. „Naturnah heißt aber nicht verwildert“, stellt die Pankowerin klar. „Auch ein Naturgarten macht Arbeit, erfordert ständiges regulierendes Eingreifen. Er ist das Gegenstück zu RRK – Rasen, Rosen, Koniferen.“ Das Seniorenjournal stellt die Gartenfrau ebenso wie viele andere Freizeitaktivitäten im Bezirk - ob in den Begegnungsstätten oder Kirchengemeinden.

„Auf der Bühne Fitness-Studio“ spiele längst auch die ältere Generation eine Rolle, berichtet eine selbst hier aktive Seniorin. Das SeniorenJournal war beim Pankower Seniorensportfest dabei und beim 20. Gründungsjubiläum des Frei-Zeit-Hauses Weißensee, das längst ein Haus für alle Generationen geworden ist. Die Publikation gibt Buch-, CD-, DVD- und Brettspiel- und zahlreiche Veranstaltungstipps.

Die Seniorenvertretung des Bezirkes lädt in der Broschüre Seniorinnen und Senioren ein zur Mitarbeit. Der Bezirksbürgermeister und die Stadträte des Bezirkes antworten auf eine Frage zu generationsübergreifenden Angeboten, zum Aktionsprogramm „gesund + fit im Alter“, dem neuen Bildungszentrum in der Bizetstraße, zur Parkraumbewirtschaftung, zum Service im Bürgeramt ebenso wie zum 100-Höfe-Programm und den gesuchten Sponsoren für „100 Bäume für Pankow“.

Ausführlich widmet sich die Publikation dem Thema Demenz im Alter, stellt Projekte wie „Demenz – eine merkwürdige Angelegenheit“, „Alzpoetry“ oder die Beratungskompetenz im Qualitätsverbund Netzwerk im Alter – Pankow e. V. vor. Auch Tablettenmissbrauch und Depressionen verbunden mit einem Rückzug im Alltag sind Themen der Broschüre. Spannend zu lesen ist auch die Geschichte des Knusperbrotes aus Pankow – aus dem Hause SPREEwaffel Berlin Pankow GmbH. Auch hier sichern übrigens natürliche Aromen den Geschmack.

Die 
Broschüre gibt zudem einen Überblick über Wohn- und Pflegemöglichkeiten und -einrichtungen im Bezirk. Sie ist kostenfrei erhältlich, liegt in vielen öffentlichen Einrichtungen des Bezirkes aus, u. a. im Rathaus, in den Bürgerämtern oder Bibliotheken. Gegen Einsendung von 1,45 Euro in Briefmarken kann sie bestellt werden bei der apercu Verlagsgesellschaft mbH, Gubener Straße 47, 10243 Berlin, Tel. 29371-400.