Aktiv älter werden in Spandau 2012

Selbstständig bleiben, eigenständig wohnen



64.300 Menschen unter den 223.700 Einwohnern Spandaus sind älter als 60. Über das „Wohnen im Alter“ machen sich viele Gedanken. Die Seniorenbroschüre „Aktiv älter werden in Spandau 2012“, herausgegeben von der Abteilung Soziales und Gesundheit des Bezirksamtes Spandau, widmet sich daher ausführlich diesem Thema.

 

Im Bezirk gibt es acht – kommunal betreute – Seniorenwohnhäuser mit dem unschätzbaren Vorzug der Gemeinschaft älterer Menschen, die sich gegenseitig helfen und unterstützen. „Um sie zu fördern, stellt das Bezirksamt den Häusern fachlich geschultes Personal zur Verfügung. Das soll auch weiterhin so bleiben“, verspricht Bezirksstadtrat für Soziales und Gesundheit Jürgen Vogt auf der Pressekonferenz.

 

Die examinierten Altenpflegekräfte werden unterstützt von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern aus der Bewohner- und Nachbarschaft. Falls gewünscht stehen auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bezirksamtes mit Rat und Tat zur Seite, beraten Mieter/-innen und Angehörige, vermitteln Kontakt zu Service-Anbietern und sorgen für Abwechslung.

 

Ausführlich stellt die Publikation diese Häuser und ihre Angebote in Wort und Bild vor. In den Gemeinschaftsräumen, die zum Teil als öffentliche Seniorentreffpunkte betrieben werden, finden vielfältige Veranstaltungen, Hobby- und Unterhaltungstreffen statt. So kommt keine Langeweile auf, andererseits kann sich jede/r jederzeit auch in seine „eigenen vier Wände“ zurückziehen.

 

In diesen Seniorenwohnhäusern ist die Broschüre ebenso erhältlich wie in öffentlichen Einrichtungen sowie den drei Seniorenklubs und den sieben Seniorentreffpunkten des Bezirkes. Ausführlich wird über die Angebote zur Freizeitgestaltung für Seniorinnen und Senioren berichtet - von der Sportgruppe bis zur kulturellen Veranstaltung.

 

Jährlich rund 5.000 Geburtstagsehrungen und ca. 500 Gratulationen zu Ehejubiläen übernimmt der Ehrenamtliche Besuchs- und Gratulationsdienst, über dessen Tätigkeit berichtet wird. Über 100 Helferinnen und Helfer sind hier dabei. Ehrenamtlich aktiv sind auch die Mitglieder der neu gewählten Seniorenvertretung, die hier vorgestellt wird. Sie will sich aktiv in die kommunale Politik einmischen und die Interessen der Älteren vertreten.

 

Die Publikation ist ein Wegweiser für Spandauer Seniorinnen und Senioren mit allen wichtigen Informationen, Adressen und Ansprechpartnern im Bezirk und speziell im Sozial- und im Gesundheitsamt. Umfassend wird über Pflegemöglichkeiten und Gesundheitseinrichtungen  im Bezirk berichtet. Interessante Vorträge bieten die medizinische Vortragsreihe „Spezialisten informieren“ und die Informationsreihe des Gerontopsychiatrischen Verbundes.

 

„Aktiv älter werden in Spandau“ wurde durch Anzeigen finanziert und ist für die Leser kostenfrei Gegen Einsendung von 1,45 Euro in Briefmarken kann die Broschüre bestellt werden bei der apercu Verlagsgesellschaft mbH, Gubener Straße 47, 10243 Berlin.