„Wohnen im Alter“ Land Berlin 2015/16

Gemeinsam statt einsam



Die Publikation „Wohnen im Alter 2015/2016 hilft, die entsprechenden Angebote in Berlin zu überblicken. Mehr als 400 Möglichkeiten werden in Wort und Bild vorgestellt – vom Mehrgenerationen-Wohnprojekt bis zur Seniorenresidenz, vom Seniorenwohnhaus über Pflegeheime mit unterschiedlicher Spezialisierung bis zum „Betreuten Wohnen“.

 

 

Neue Wohnformen und Treffs der Generationen

Es zeichnet sich neuerdings im Wohnen ein Trend zu mehr sozialem Zusammenhalt ab, sagt der Vorsitzende des Forums Gemeinschaftliches Wohnen, Dr. Josef Bura,  im Interview in der Broschüre. Das ist mal selbstorganisiert, mal von einer Kommune unterstützt oder vom Land gewollt. Und es passiert nicht erst im Alter. Wir stellen auch ein Frauenprojekt vor, deren Bewohnerinnen zwischen Mitte 30 und 80 sind. Und eine Charlottenburgerin, noch Jungrentnerin, erzählt vom Zusammenhalt in ihrem Mietwohnhaus. Als Treffpunkte werden Mehrgenerationenhäuser vom Bund gefördert. Die meisten Menschen - 70 Prozent - wollen ja, solange es irgendwie geht, in ihrer Wohnung bleiben. Wir geben darum in unserer Broschüre auch Tipps zur Wohnraumanpassung und schreiben über eine neue Musterwohnung für selbstbestimmtes Leben mit Assistenzsystemen. Reiner Wild, der Geschäftsführer des Berliner Mietervereins, beantwortet aktuelle Fragen zum Miet-Wohnen im Alter.

 

 

Wenn Pflege nötig ist…

In 15 Jahren wird es in Berlin fast doppelt so viele über 80-Jährige geben. Und jeder Dritte in dieser Altersgruppe hat Pflege- oder Unterstützungsbedarf. Bis zum Sommer 2016 sollen, so versichert Mario Czaja, Senator für Gesundheit und Soziales, unter dem Motto „80plus – Gesundheitliche und pflegerische Versorgung hochaltriger Menschen“ die verschiedenen Bereiche der Versorgung besser vernetzt werden. Wir berichten darüber in der Broschüre und  auch über das Beispiel einer Pflege durch eine Angehörige zu Hause. Durch die gesetzliche Pflegezeit-Regelung und damit einer Freistellung von der Arbeit ist das möglich. Die Pflegekasse zahlt auch Zuschüsse zur Kranken- und Pflegeversicherung und Beiträge zur Rentenversicherung. Beitragsfrei ist der gesetzliche Unfallversicherungsschutz. Sie finden in der Broschüre auch die neuen Regelungen durch das Pflegestärkungsgesetz I. Wir nennen die Pflegestützpunkte und haben ein Spezialthema zum „Leben mit Demenz“.

 

 

Comeback mit 65 und Kreative ohne Ruhestand

Zukunftsforscher Prof. Opaschowski sagt in dieser Broschüre voraus: Künftig werden Rentner Trendner sein, die sich als neue Gründergeneration verstehen und vor einem „Comeback mit 65“ nicht zurückschrecken. Er selbst hat mit über 70 noch ein neues Institut gegründet. Und wir erzählen von Senioren-Experten, die weltweit unterwegs sind und beobachten bei einer Vernissage, dass Künstler nie in den Ruhestand gehen. Wer rastet, der rostet. Auch deshalb stellen wir Boulebahnen und  Senioren-Aktivplätze in den Berliner Bezirken vor.

 

 

Bestellen, abholen, downloaden?

„Wohnen im Alter Land Berlin 2015/16“ ist für 1,50 EUR erhältlich bei der apercu Verlagsgesellschaft mbH, Gubener Str. 47, 10243 Berlin, Tel. 293 71 509 (AB). Gegen Zusendung von zwei Briefmarken a 1,45 EUR wird die Broschüre vom Verlag versandt.

 

 

Hier können Sie in der Publikation blättern:

www.verlag-apercu.de/ebroschueren

 

 

NEU: Die App Berlin-Broschueren

Kostenfrei können Sie "Wohnen im Alter" im Google-Play-Store und im App-Store herunterladen.