Bezirksbroschüre Lichtenberg 2016/17

Hier leben 40.000 Kinder und Jugendliche



Was familiengerechte Kommune konkret in ihrem Ressort bedeutet, beantworten  die Amtsleiter und Beauftragten des Bezirkes. Die Bezirksbroschüre kann damit ein breites Spektrum familienfreundlicher Angebote aufzeigen.

 

Zugang zu Informations- und Bildungsangeboten
Im Bereich Wirtschaft geht es um familienfreundliche Unternehmen, auch ein wichtiges Kriterium bei der Ehrung zum „Unternehmen des Jahres“, im Bereich Weiterbildung und Kultur wird der weitgehend kostenfreie Zugang zu öffentlichen Einrichtungen und ihren Informations- und Bildungsangeboten hervorgehoben.

Die EU-Beauftragte spricht von Jugendaustauschen, Gastkonzerten, Ausstellungen, Verwaltungsseminaren und Stadtteilfesten, um partnerschaftliche Beziehungen lebendig und attraktiv für alle zu halten.   „Mein Amt ist bestrebt, altersgerechte Bänke mit hohen Lehnen aufzustellen, die Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer zu erhöhen, Gehwege behindertengerecht zu versehen, beschreibt Joachim Ehrendreich, Leiter des Straßen- und Grünflächenamtes einige der eingeleiteten Maßnahmen.

 

Familien brauchen Klimaschutz
Die Leiterin des Umwelt- und Naturschutzamtes erzählt vom etwas anderen, offenen Spielplatz und von Maßnahmen bei unsachgerechter Entsorgung von Stoffen und Gegenständen. „Familien brauchen Klimaschutz“, bringt es die Klimaschutzbeauftragte auf den Punkt. Die Leiterin des Stadtentwicklungsamtes, viel befasst mit neuen Wohnungsbaustandorten, verspricht alles zur Absicherung der sozialen Infrastruktur zu tun.

 


Unterschiedlichste Formen des Zusammenlebens
40.000 Kinder und Jugendliche mit Müttern, Vätern, Stiefeltern, Großeltern…leben im Bezirk und werden in unterschiedlichsten Formen des Zusammenlebens unterstützt durch das Jugendamt. Die Leiterin des Schul- und Sportamtes rechnet damit, dass bis 2020 mehr als 20 neue Schulen gebraucht werden. Da ist ämter- und bereichsübergreifendes Denken gefragt, sagt Kai-Uwe Heymann, der Leiter der Sozialraumorientierten Planungskoordination.

 

Geschlechtergerechte Lebenswelten und Inklusion
Familiengerechte Kommune heißt im Amt für Soziales alles von A wie ambulante Hilfen zur Pflege oder Asylbewerberleistungen bis zu Z wie Zuständigkeit für soziale Dienste und Wohnhilfe, Senioren- und Angehörigenberatung sowie Gewinnung und Fortbildung ehrenamtlicher Betreuer. Für die geschlechtergerechte Gestaltung der Arbeits- und Lebensrealitäten setzt sich die Gelichstellungsbeauftragte ein und Birgit Herlitze für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderungen. „Zu den alt eingesessenen Familien aus Vietnam, Russland, Polen oder vom Balkan kommen nun Familien aus Syrien, Afghanistan oder dem Irak hinzu. Wie bei uns allen geht es in ihrem alltäglichen Leben um Wohnung, Arbeit, Bildung, gesundheitliche Versorgung, Freizeitmöglichkeiten und Begegnung. Der Integrationsbeauftragten ist die enge Verbindung von Gemeinwesen und Integration wichtig.


Gesund Aufwachsen und leben
Unabhängig von der sozialen Herkunft und trotz Armutslagen soll Kindern und Jugendlichen und Erwachsen ein gesundes Aufwachsen und Leben ermöglicht werden, so Dr. Sandra Born von der Qualitätsentwicklung, Planung und Koordination des öffentlichen Gesundheitsdienstes. „Was uns ebenso wie die Bürger ärgert, sind die Wartezeiten in den Bürgerämtern.“ Der Leiter des Amtes für Bürgerdienste berichtet von neuen Stellen und bald abgeschlossener Schulung der neuen  Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Ordnungsamt fungiert als Dienstleister für viele Erlaubnisse und Genehmigungen rund um ein „geordnetes Leben“ Es kann auch online erreicht werden. Um Fahrzeuge ohne gültige Kennzeichen oder Fund- und Verwahrtiere kümmert sich das Amt für regionalisierte Ordnungsaufgaben.

 

Was erledige ich wo?
Wer genau was tut und Ansprechpartner für Bürgeranliegen ist, ist im Kapitel „Was erledige ich wo?“ nachzulesen. Die Bezirksbroschüre gibt einen Überblick über Kitas, Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen, Familienzentren, über Sportanlagen und Sportvereine sowie medizinische Einrichtungen, Seniorenbegegnungsstätten und Pflegeheime im Bezirk. Ihr liegt ein großer, herausnehmbarer Stadtplan bei.

 

Abholen, bestellen, downloaden?
Die Publikation liegt an öffentlichen Orten im Bezirk zur kostenfreien Mitnahme aus oder kann gegen Einsendung von 1,45 Euro in Briefmarken bestellt oder werktäglich von 9.00-16.00 Uhr abgeholt werden bei der apercu Verlagsgesellschaft mbH, Gubener Straße 47, 10243 Berlin, Tel. 29371-400.  
Als App: Sie finden die Bezirksbroschüre als App im Gratis-Download unter Berlin-Broschueren bei Google play und im App Store.  
Hier können Sie in der Broschüre blättern:
www.verlag-apercu.de/ebroschueren