Berlin-Neukölln – Mitten im Leben

Ein Bezirk mit ganz vielen Facetten



Ein Fotospecial führt in die Broschüre ein. Es hat in Bildern viele Gesichter der so unterschiedlichen fünf Ortsteile eingefangen.  „Neukölln–City“ steht dem fast dörflichen Buckow gegenüber: Das Hotel Estrel und das Ideal-Hochhaus in der Gropiusstadt versus mittelalterlicher Feldsteinkirche Buckow oder Britzer Mühle. Auch die kulturellen Angebote könnten unterschiedlicher nicht sein.
Die nach der Wahl zur Bezirksverordnetenversammlung entstandenen neuen politischen Verhältnisse werden den Leser*innen übersichtlich dargestellt. In kurzen Statements beschreiben die Mitglieder des Bezirksamtskollegiums ihre politischen Prioritäten.

 

Beständig und in Veränderung
Neuköllns Wirtschaft ist nach Meinung von Clemens Mücke, Leiter der Wirtschaftsförderung, beständig und in Veränderung. „An vielen Stellen gibt oder wird es neue Nutzungen geben – wie auf dem Gelände der ehemaligen Geyer-Filmwerke oder am Rollberg“, sagt er. Neben der traditionellen Industrie entstanden und entstehen im Bezirk viele neue kleine, mittlere und Kleinstunternehmen. Ein Beispiel dafür sind die rund 150 Unternehmen der Modebranche, die sich im Netzwerk NEMONA für die Erhöhung der Absatzchancen, die Steigerung der lokalen Produktion und hochwertige, faire Produkte einsetzen. Martin Böck, Schmied in der Rixdorfer Schmiede, ist sich manchmal nicht sicher, ob die Schmiede Gewerbebetrieb oder Touristenattraktion ist.

 

Besonderer Tag in der Rathauskantine

Zehn Schüler einer Willkommensklasse der Schule am Zwickauer Damm bekochten an einem Aktionstag gemeinsam mit auszubildenden Hauswirtschaftshelfer*innen des Annedore-Leber-Berufsbildungswerkes die Gäste der Kantine des Rathauses. Ein Tag, der allen in Erinnerung bleiben wird.

Ausgezeichnetes Wohnen in Neukölln: Die Siedlergemeinschaft am Zwickauer Damm e. V. hat den ersten Preis im Bundeswettbewerb um ökologische Wohnformen „Wohneigentum – heute für morgen“ gewonnen.

 

Fantastischer Blick über Berlin

Jeden Mittwoch, 13.00 Uhr, führt Reinhold Steinle durch das Rathaus. Kundig erzählt Neuköllns beliebter Stadtführer Interessantes von der Grundsteinlegung bis Heute. Höhepunkt der Führung ist der Aufstieg auf den fast 70 Meter hohen Rathausturm. Von hier aus hat man eine fantastische Aussicht über ganz Berlin. Auch die Britzer Mühle zieht alljährlich viele Besucher*innen an. Die 150-Jährige ist beim Britzer Müller Verein in guten Händen. Und wer will, kann sich hier nach alter Tradition zum Müller oder zur Müllerin ausbilden lassen. Ein museales Kleinod ist das Böhmische Museum in Rixdorf mitten im Böhmischen Dorf. Die NOGAT-Singers im Körnerkiez sind ein inklusiver Stadtteilchor mit einer Ausstrahlung, der man sich nicht entziehen kann.

 

Lesepaten für Kitas und Schulen gesucht

Das Bürgernetzwerk Bildung sucht Lesepaten für Neuköllner Kitas und Schulen. „Haufenweise Dankbarkeit ist sicher“, so ist der Beitrag betitelt. Seit Anfang 2016 hat die Volkshochschule Neukölln ihr erstes eigenes Lehrgebäude. Ihr Direktor Bernd R. Müller begann 1979 als Kursleiter und erinnerte sich, dass es damals schon Gespräche über solch ein Lehrgebäude gab. Der „Neuköllner Schwimmbär“ ist eine Erfolgsgeschichte. Die durchschnittliche Nichtschwimmerquote bei Kindern am Ende der 3. Klasse konnte deutlich verringert werden.


Präventionskette zeigt Erfolge
Dr. Klaus Morawski ist seit 28 Jahren Amtsarzt in Neukölln und damit der dienstälteste Amtsarzt in Berlin. Er ist froh, dass der Neuköllner Impfstatus einer der besten in Berlin ist. Er äußert sich auch sehr positiv über die Neuköllner Präventionskette. Sie ist ein niedrigschwelliges Angebot für Familien mit dem Ziel, die in der frühen Präventionsarbeit tätigen Projekte und Akteure in Neukölln zu bündeln, sich abzustimmen und damit effizient Hilfe anbieten zu können.

Jeden Mittwoch kochen „Mieter für Mieter“ im Gemeinschaftshaus MORUS 14 in der Rollbergsiedlung. Vom Modellprojekt zur Erfolgsgeschichte: Die Neuköllner Stadtteilmütter. Im Gespräch mit Halla Osman werden viele Aspekte dieser überregional beachteten Arbeit deutlich. Michael Strache ist Neuköllns Seniorenbeauftragter und betrachtet sich nicht als Einzelkämpfer.
 

Gute Adressen und „Was erledige ich wo?“
Die Broschüre offeriert viele gute Adressen im Bezirk. Ob Mode, Gesundheit oder Dienstleistungen. Die Rubrik „Was erledige ich wo“ bietet einen guten Überblick, die Ansprechpartner und Ämter im Bezirksamt wurden nach Stichworten sortiert. Zum Service gehören Kitas, Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen und Sportanlagen, die Adressen von Theatern, Bibliotheken und Märkten im Bezirk.
 

Abholen oder bestellen?

Die Publikation „Berlin-Neukölln – Mitten im Leben“ ist kostenfrei erhältlich. Ihr liegt ein großer, herausnehmbarer Stadtplan bei.  Die Broschüre liegt an öffentlichen Stellen im Bezirk aus oder kann gegen Einsendung von 1,45 € in Briefmarken bestellt werden bei der apercu Verlagsgesellschaft mbH, Gubener Straße 47, 10243 Berlin.   
 

Online ansehen
Hier kann online in der Broschüre geblättert werden: www.verlag-apercu.de/ebroschueren

 

Als APP: Die Broschüre ist unter "Berlin-Broschüren" als App im Gratis-Download erhältlich bei Google play und im App Store.