„Wohnen und Leben im Alter“ Land Berlin 2018/19

Wohnmodelle fürs Alter vorgestellt



Die Publikation „Wohnen & Leben im Alter Land Berlin“ stellt auch mit ihrer aktuellen, der nunmehr 19. Ausgabe entsprechende Wohn-Angebote in Berlin vor: mehr als 500 Beispiele in Wort und Bild – vom Mehrgenerationen-Wohnprojekt bis zur Seniorenresidenz, vom Seniorenwohnhaus über Pflegeheime mit unterschiedlicher Spezialisierung bis zum „Betreuten Wohnen“ in der eigenen Wohnung oder in einer Wohngemeinschaft. Und sie gibt Anregungen für ein aktives Leben im Alter. 

 

Mehrgenerationenprojekt, WG oder Betreutes Wohnen?

Die meisten Menschen wollen auch im Alter zu Hause wohnen bleiben. Dafür bedarf es aber mancher Voraussetzungen. Wir sprachen mit Rosemarie Barry, die in ein neues Mehrgenerationen-Energiesparprojekt in Adlershof zog. Sie hat dort eine eigene barrierearme Wohnung. Da die drei Häuser von einer gemeinsamen Baugruppe bezogen wurden, kennt man sich schon, trifft sich und hilft sich gegenseitig.

Die Bewohner der WG „lebendig altern“ im Möckernkiez sind bewusst noch einen Schritt weiter gegangen und leben zusammen. Neben kleinen Studios gibt es großzügige Gemeinschaftsräume. Falls es mal nötig wird, wollen sie gemeinsam einen ambulanten Pflegedienst beauftragen.

Der aktive Senior Achim wiederum wohnt wie die meisten Älteren weiter in der eigenen Wohnung. Das Haus hat keinen Fahrstuhl, was derzeit kein Problem macht und für sportliches Treppensteigen sorgt. Darüber, wie er künftig leben will, hat er noch keine Pläne. Wie eine Musterwohnung für selbstbestimmtes Wohnen im Alter aussieht, stellen wir auch vor. 

 

Mehr gesunde Jahre auch für Hochbetagte 

Die durchschnittliche Lebenserwartung steigt und auch die aktiven gesunden Jahre. Darauf haben nicht allein die Gene, sondern vor allem eine gesunde Lebensweise Einfluss, versichert Geriatrie-Expertin Prof. Dr. Ursula Müller-Werdan im Gespräch. Sie empfiehlt nachlassende Mobilität und Sinnesleistungen durch Hilfsmittel zu kompensieren, das wirke auch der Gefahr einer Demenz entgegen. Für ein gesundes Altern wäre zudem das soziale Netzwerk sehr wichtig. Die Professorin leitet eine Forschungsgruppe, die Konzepte für gesundes  Altern entwickelt. 

 

Aktiv bleiben hält jung

20 Berliner Ehrenamtliche über 70 hat eine Wanderausstellung in Bild und Text in verschiedenen Bezirken der Stadt vorgestellt. Wir veröffentlichen einige Beispiele daraus. Die Porträtierten sprechen von Glücksmomenten durch das Ehrenamt. Ein anderer Beitrag betrifft den Berliner Großelterndienst, der seit 30 Jahren Wunsch-Großeltern mit Wunsch-Enkeln zusammenführt. Die Projektleiterin hätte gern wieder mehr Großeltern-Interessenten in ihrer Kartei. Ehrenamtlich Engagierte sind gesünder, sagt Dr. Claudia Vogel, Mitherausgeberin des neuen Buches „Arbeit im Alter“. Die am Deutschen Zentrum für Altersfragen tätige Expertin äußert sich in der Broschüre auch zu der zunehmenden bezahlten Erwerbstätigkeit im Rentenalter. Zum aktiven Altern gehört auch, in Bewegung zu bleiben. Die Broschüre enthält die Adressen von Boule- und Aktivplätzen. 


Bestellen, abholen, downloaden? 

„Wohnen und Leben im Alter Land Berlin 2018/19“ ist für 3,00 EUR erhältlich bei der apercu Verlagsgesellschaft mbH, Gubener Straße 47, 10243 Berlin, Tel. 293 71 509 (AB). Gegen Zusendung von drei Briefmarken à 1,45 EUR wird die Broschüre vom Verlag versandt. 

 

Hier können Sie in der Publikation blättern: 

www.verlag-apercu.de/ebroschueren 

 

Die App Berlin-Broschueren: Kostenfrei können Sie "Wohnen und Leben im Alter" im Google-Play-Store und im App-Store herunterladen.