Seniorenratgeber Pankow

Ausgabe 2018

Ausgabe 2018

Energiebündel und Organisationstalent

Schon seit über 15 Jahren bietet Waldtraut Meurer in der Begegnungsstätte Grellstr. 14 „ihr“ Lesecafé an. An jedem dritten Freitag im Monat zwischen 14 und 16 Uhr finden sich Literaturinteressierte in der Einrichtung zusammen. Die ehemalige langjährige Vorsitzende des Beirates der Begegnungsstätte und der Ortsgruppe 40 der Volkssolidarität war eine der Preisträger*innen des Pankower Ehrenpreises 2017. In der Laudatio wurde sie als „…Energiebündel und Organisationstalent…“ bezeichnet. Und wenn sie auch inzwischen etwas kürzer tritt, das Lesecafé will sie weiter machen.

Besondere Stadtlandschaften

Die Pankower Malerin und Grafikerin Ursula Strozynski hat seit 1981 regelmäßige eigene Ausstellungen und beteiligte sich an internationalen. Genau hinsehen, so ihr Motto. Den Stil ihrer Arbeiten erkennt man sofort: Stadtlandschaften mit oft überraschenden Details in Schwarz-Weiß als Grafiken und Radierungen, manchmal auch verhalten aquarelliert, und Tempera- oder Gouache-, seltener Ölbilder in erdigen Tönen. Werke von ihr befinden sich u. a. in der Nationalgalerie Berlin, der Stiftung Stadtmuseum Berlin und im Jüdischen Museum New York.

Kreativwettbewerb gewonnen

Die Malgruppe der Begegnungsstätte Tollerstraße 5 gewann den Kreativwettbewerb „Verliebt in Wilhelmsruh“. Das Gemeinschaftswerk bestand aus zwölf handgemalten Bildern mit Motiven aus Wilhelmsruh sowie einem selbst verfassten Text zu den Bildern und zum Leben im Kiez. Die Malgruppe besteht übrigens schon seit über 20 Jahren. Neue Interessenten sind donnerstags ab 13 Uhr herzlich willkommen. In der Begegnungsstätte an der Panke in der Schönholzer Straße 10 A trifft sich seit 20 Jahren der Interessenkreis Latein. Ob Gärtnerin, Englischlehrerin oder promovierte Mathematikerin – das Interesse an der alten Sprache kennt keine Berufsgrenzen. Und im Senioren Computer Club 42 in der Husemannstraße 12 wird viel gelacht beim Umgang mit Computer und Internet …

Inklusives Wohnen in der Pistoriusstraße

Ein besonderes inklusives Wohnprojekt gibt es seit Juni 2017 in der Weißenseer Pistoriusstraße. Hier geht es lebendig, fröhlich und sehr nachbarschaftlich zu. Zu den Bewohnern gehören 18 Menschen mit geistiger Behinderung und erhöhtem Unterstützungsbedarf, drei Studenten-WGs und ganz „normale“ Mieter, darunter eine Familie mit drei Kindern sowie Seniorinnen und Senioren. Tipps für Berliner Hobbygärtner und Kleingartenbesitzer hält der Hauptstadtgarten-Blog von Carolin Engwert bereit. „Hier schreibe ich über meine Gartenleidenschaft, über Experimente, Erfolge und Misserfolge und die vielen kleinen Freuden, die mein Kleingarten … bereithält.“, heißt es einleitend.

Bewegung in den Alltag integrieren

Die 2. Pankower Gesundheitskonferenz hatte das Thema „Gesund leben in Pankow – in jedem Alter“. In insgesamt sechs Workshops bot sich Gelegenheit, sich zum Themenschwerpunkt Bewegungsförderung auszutauschen, Handlungskonzepte zu diskutieren und weitere Ideen für die Zusammenarbeit zu entwickeln. Bewegung in den Alltag integrieren – dieser Anspruch gilt wohl für alle Altergruppen. Und Dr. Torsten Kühne, Bezirksstadtrat für Schule, Sport, Facility Management und Gesundheit, hofft, dass durch im Bezirkshaushalt eingestellte finanzielle Mittel die Sportentwicklungsplanung richtig Fahrt aufnehmen kann.

Adressen und Ansprechpartner

Die Begegnungsstätten stellt die Broschüre natürlich auch wieder vor. Wichtige Themen fürs Leben im Alter wie Wohnen, Gesundheit und Pflege greift das Journal auf. Die Broschüre bietet eine Übersicht über Beratungs- und Betreuungsangebote, Wohn- und Pflegemöglichkeiten im Bezirk. Sie berichtet zudem über die Quartiersentwicklung in Pankow Zentrum, gibt Tipps zur Pflege und zu den von den Pflegekassen angebotenen Kursen. Seniorensportangebote und die Adressen von Kliniken und Krankenhäusern, aber auch von Kirchengemeinden sind enthalten.

 

Der Seniorenratgeber Pankow wurde herausgegeben vom Bezirksamt Pankow – Abteilung Jugend, Wirtschaft und Soziales – und realisiert von der aperçu Verlagsgesellschaft mbH. Die Broschüre erschien in einer Auflage von 30.000 Exemplaren.


Wo ist die Broschüre erhältlich?

Die Broschüre ist kostenfrei erhältlich in öffentlichen Einrichtungen des Bezirkes. Sie kann auch bei der aperçu Verlagsgesellschaft mbH, Gubener Straße 47, 10243 Berlin, von 8 bis 16 Uhr abgeholt werden. 



Gegen ein kleines Entgelt können Sie die Broschüre auch ganz einfach bestellen.



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