Berliner Ratgeber für pflegende Angehörige

Berliner Ratgeber für pflegende Angehörige

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Die passende Unterstützung finden

„Jede*r pflegende Angehörige braucht etwas Anderes“, stellt Gabriele Tammen-Parr von der Beratungsstelle Pflege in Not im Vorwort zum Berliner Ratgeber für pflegende Angehörige 2019 fest. Es gäbe nicht den typischen pflegenden Angehörigen, viele werden auch von Freunden und Nachbarn gepflegt. Sogar 12.000 Berliner Jugendliche pflegen Angehörige! Der Berliner Ratgeber für pflegende Angehörige 2019 will dabei helfen, eine passende Unterstützung zu finden. Denn die Inanspruchnahme von Unterstützung kann die Pflege erleichtern.

Von der Begutachtung bis zum Leistungsanspruch

Die Publikation, herausgegeben von der RAGA, der Regionalen ArbeitsGemeinschaft Alten- und Angehörigenberatung Berlin und der apercu Verlagsgesellschaft mbH, informiert über die Begutachtung der Pflegebedürftigkeit und die Einstufung der Pflegegrade. Daraus ergibt sich, welche Leistungen der Pflegeversicherung in Anspruch genommen werden können.

Wie kann die Pflege zuhause gelingen?

Eine große Hilfe kann der Austausch mit anderen Betroffenen sein. Nach Bezirken sortiert, werden die Gruppenangebote für pflegende Angehörige aufgelistet. Wie die Pflege zu Hause gelingen kann, schildert Anna Riege, die die demenzkranke Mutter zuhause betreut. Umfangreich sind auch die Angebote zur Unterstützung im Alltag, die ebenfalls nach Bezirken sortiert zusammengestellt wurden. Kurse bieten ganz praktische Anleitung für die Pflege zuhause.

Mobil bleiben

Die Broschüre widmet sich auch ausführlich, wie es gelingen kann, mobil zu blieben – mit Mobilitätshilfedienst, Sonderfahrdienst oder Anerkennung der Schwerbehinderung.

Interkulturelle Pflege, Tages- und Kurzzeitpflege

„Was hat Pflege mit sexueller Vielfalt zu tun?“,  beantwortet Dr. Marco Pulver von der Schwulenberatung Berlin. Der Berliner Ratgeber für pflegende Angehörige informiert über Möglichkeiten von Tages- und Kurzzeitpflege. Eine Übersicht bietet „Webseiten zum Weitersagen“ an.

Belastungs-Selbsttest

Ist die rote Linie der individuellen Belastbarkeit schon überschritten? Die Publikation bietet auch einen Belastungs-Selbsttest an, der auf Erfahrungen von pflegenden Angehörigen beruht.

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